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„Engel der Kulturen“ in Israel-Palästina

Schon seit 2009 arbeitet JIK eng mit dem Künstlerpaar Carmen Dietrich und Gregor Merten zusammen, die das Friedenssymbol „Engel der Kulturen“ als verbindendes Zeichen zwischen den 3 Abrahamitischen Weltreligionen entwickelt und bisher in vielen Städten Europas und auch im Nahen Osten z.B. als Bodenintarsie angebracht bzw. verbreitet haben.

Für die Künstler stehen die 3 nicht vollständig sichtbaren Symbole dieser 3 Religionen – christliches Kreuz, jüdischer Stern und islamischer Halbmond – hier stellvertretend für alle Kulturen und Religionen. (Siehe hierzu und zum Folgenden ihre Homepage.) Der Engel spielt bei den monotheistischen Religionen eine wichtige, vermittelnde sowie beschützende Rolle und ist nach Ansicht der Künstler ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamophobie, Fundamentalismus und die damit einhergehende Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen.

JIK hat deshalb auf allen Fahrten in vielen Projekten dieses Symbol der interkulturellen Verständigung verwendet und auch als Geschenk an viele Angehörige der verschiedenen Religionen überreicht.

Am 06.10. 2014 wurde dieses Symbol mit Unterstützung von JIK und der Bethe-Stiftung als große Außenwandinstallation am Arab-Jewish Community-Center in Jaffa angebracht – und das trotz der großen Spannungen zwischen Juden und Muslimen gerade in Israel.

Im gleichen Jahr haben wir zusammen mit dem Künstlerpaar – unter maßgeblicher Beteiligung eines Vorstandsmitgliedes – begonnen, das von ihnen entwickelte LandArt-Projekt im Umfang von 30 Metern aus Steinen der Umgebung auf dem Gelände des Friedensprojektes Tent of Nations von Daoud Nassar bei Bethlehem zu formen. Im Februar 2015 wurde diese Arbeit durch den Künstler Gregor Merten und zwei JIK-Vertreter fortgeführt, so dass die gesamte Form des Engels klar erkennbar definiert und von internationalen Besuchergruppen und jungen Leuten aus aller Welt durch mitgebrachte Steine oder Steine aus der Region weiter vervollständigt werden kann.

Die Künstler möchten so Brücken schlagen zwischen den Angehörigen der verschiedenen Religionen und ein Zeichen der Hoffnung setzen für eine friedliche Lösung in der Region. Daher sollten dort u.a. interreligiöse Begegnungen und Gebete stattfinden, später auch in einem temporären Abraham-Zelt. Auch dieses Projekt wurde von JIK mit Unterstützung der Bethe-Stiftung finanziert.


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